Dienstag, 23. November 2010

Montag, 22. November 2010

Kann man denn jetzt auch pdfs da hochladen?

Ich würd gern unseren Fragebogen posten, dann könntets ihr den auch amal probehalber ausfüllen und feedback geben... aber habs bis jetzt nicht gschafft!


lg

Dienstag, 16. November 2010

Zersiedelung

















Analyse - Befragung der Bewohner

Nach einer Personenbefragung vor Ort fiel auf, dass die meisten Leute nicht im Viertel ansässig waren, sondern nur dort arbeiteten. Demzufolge befragten wir sie zum Thema Restaurant bzw. Verpflegung und erfuhren dass es im Viertel in dieser Hinsicht keinen Bedarf gibt. Ebenfalls war auffallend, dass manche Gastronomiebetriebe besser sind als so mancher auf den ersten Blick gedacht hätte. Nachdem wir die Befragten auf das schlecht genutzte Stück Grün ansprachen fanden wir Zustimmung, dass die Nutzung eine andere sein könnte, auch wenn uns des öfteren mitgeteilt wurde dass man dies schon seit langem so gewöhnt sei. Als wir konkrete Vorschläge zur Änderung der Nutzung des Parkplatzes zu erörtern versuchten, wurde uns mehrmals mittgeteilt dass Anlagen zur Ausübung von Sport relativ nahe sind. Auch die Vernetzung mit der restlichen Stadt funktioniere einwandfrei und insgesamt fehlt es diesem Viertel an nichts.

Hier einige der befragten Personen und ihre Aussagen:

Somit bestätigten uns die Bürger dass dem Viertel nichts fehlt und somit die Nutzung des Parkplatzes eine andere sein soll.

In folgenden Lageplan sind all die Bedürfnisse aufgezeigt, und wo sie erfüllt werden können:



















Auf der Suche nach neuen Ideen wurde uns klar dass im Rahmen der „Youth Olympic Games 2012“ vom 13 bis 22 Jänner 2012, die Stadt einen relativ hohen Bedarf an Übernachtungsmöglichkeiten hat. Deshalb möchten wir nun in unserer Problemzone eine temporäre Schlafmöglichkeit anbieten, sprich eine Ansiedlung von vielen verschiedenen transportfähigen Wohnkojen welche auch an anderen Orten weltweit aufgestellt werden könnten und immer wieder aufs neue individuell auf die Wünsche der Gäste angepasst werden. Ansprechen sollte das ganze all jene, die relativ günstige Übernachtungsmöglichkeiten suchen. Ziel ist somit die Entwicklung von auf das notwendigste reduzierten Wohneinheiten die flexibel auf die Bedürfnisse der Gäste reagieren indem sie verschieden zusammengesetzt werden können. Das ganze sollte transportfähig sein und zu günstigen Preisen hergestellt und angeboten werden können.

Westbahnhof









Unterschiedlichste Aspekte machen den Westbahnhof zu einer
Problemzone - überblicksmäßig lassen sie sich in folgende Punkte einteilen

- Verkehrsproblem
- Fassadenproblem
- das westliche Nebengebäude
- der Innenbereich



Um einen Überblick über die Nutzung des Bahnhofes zu erlangen, suchten wir die ÖBB Bundeszentralstelle auf und kamen zu folgenden Ergebnissen:

Die Stichtagzählungen im April 2009 und 2010, ergaben:

2009

Einsteiger Aussteiger

1.408 1.762

2010

Einsteiger Aussteiger

1.506 1.920


Pläne-Bestand:











Erdgeschoss













Obergeschoss













Untergeschoss


____________________________________________________________________


Lageplan













Grundriss Originalfassung













Ansicht Originalfassung


PLATZNUTZUNG

Wartezone

Erholungszone

Arbeitszone – gratis WLAN

Veranstaltungen für Kinder (Spielmobil, Malmobil,... – wie in der Stadt Salzburg)

Spielmobil der Tiroler Kinderfreunde

benötigt:

Anzeigetafel

Sitzmöglichkeiten, die auch zum Arbeiten umfunktioniert werden können

Wetterschutz

zur Erholung:

gratis Musik hören --> Kopfhörer

gratis Wasserspender


Begrünung






Mittwoch, 10. November 2010

Mariahilfpark


































Dienstag, 9. November 2010

Elemental Social Project



Soziale sowie Architektonische Problemzone Mentlgasse




Das eigentliche Problem der „Mentlgasse“ und des Viertels darum (siehe Plan) hat eher einen sozialen als architektonischen Ursprung. Daher wäre hier eine Entstehung eines Zentrums für Innsbrucker Sozialprojekte und –vereine eine durchaus positive Entwicklung der Innsbrucker Sozialpolitik. Vor allem da sich dieser Stadtteil in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten schon zum Treffpunkt für soziale Randgruppen wie Obdachlose, Drogenabhängige usw. entwickelt hat.

Ausschnitt.jpgDas als „architektonisches Problem“ erachtete Gebäude gegenüber der Notschlafstelle könnte hier eine neue Nutzungsform erhalten und zum Beispiel zu einem Standort für Trainingsarbeitsplätze mit sozialer Betreuung, Drogenberatung (vergleiche „fix & fertig“ in Wien) … umfunktioniert werden.


Organisationen für soziale Randgruppen in Innsbruck

Verband der sozialökonomischen Betriebe Tirols (TISÖB):

Sozialintegrative Betriebe in Tirol:
in 29 Betrieben für 436 Menschen - davon sind:
- 239 Transitarbeitskräfte
- 148 Schlüsselarbeitskräfte
- 34 Menschen mit Behinderungen
- 15 Lehrlinge

Der Verein für Obdachlose
1500 Menschen pro Jahr nehmen die Hilfe des Vereins in Anspruch – mit steigender Tendenz. Neben der Teestube (Betreuung von 120 Personen) sorgt der Verein mit Streetwork, der Sozialberatung BARWO, dem Beschäftigungsprojekt LAMA und der Kleiderausgabestelle im Viaduktbögen 35 für jene, die auf der Straße leben.

Notschlafstellen:
Öffnungszeiten: 18.00 bis 9.00 Uhr jeden Tag (auch sonn- und feiertags);
Einlass und Aufnahme: von 06:00 bis 23.00 Uhr
Kapazität: 150 Schlafplätze,
Betreuung: Zwei Mitarbeiter pro Nacht;
ursprünglicher Betreibungszeitraum: November 2008 bis 31. März 2009; nun bis Ende April verlängert.

Caritas Diözese Innsbruck:
- abrakadabra: bietet diskriminierten Menschen Tagesarbeitsplätze zur beruflichen (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt.
- KOMFÜDRO:
Drogenkonsumenten werden begleitet und unterstützt, um mit dem notwendigen Rückhalt wieder Perspektiven für sich entwickeln zu können.
- Spritzena bgabe: Spritzentausch 1:1 gratis / Spritzenverkauf
- safer-use und safer-sex Beratung
- Aufklärung über diverse Infektionen (Hep. B/C, HIV, Abszesse, …)
- Ärztliche Beratung
- Cafebetrieb mit heißen/kalten Getränken und Snacks zum Selbstkostenpreis
- ua.

- Mentlvilla: akzeptierende Drogenarbeit, d.h. dass die Hilfesuchenden nicht die Bereitschaft zur Drogenabstinenz oder zum Entzug mitbringen müssen. Die Mentlvilla bietet den BewohnerInnen einen geschützten Lebensraum, Schutz vor der Dealerszene aber auch vor gesellschaftlicher Diskriminierung mit dem Ziel, eine eigene langfristige Wohnmöglichkeit zu finden, wo sie ambulant weiter betreut werden.